Wie fängt man an, Yoga zu machen? Und warum macht man das?

Manch einer mag beim Thema Yoga gleich an schweißtreibende Verrenkungen denken. Es ist ja auch nicht falsch, dass dahinter eine Bewegungskunst steckt, die sich positiv auf die Mobilität des Körpers auswirkt. Was einige aber nicht beachten, ist die Tatsache, dass auch der Geist eine wichtige Rolle spielt. Aber wie fängt man an, Yoga zu machen?

Die erste Entscheidung – Eine von zwei Seiten

Zuerst sollte man sich für eine von zwei Seiten entscheiden. Denn es ist nicht egal, ob man Yoga barfuß oder in Strümpfen machen möchte. Was zählt, ist fester Halt und ein gutes Gefühl von Kopf bis Fuß. Es gibt solche, die sich dabei wohler fühlen, wenn die Füße im Freien sind. Diejenigen, die so praktizieren, setzen lieber in ihrer Freizeit auf bunte Socken, die ihre Leidenschaft ausdrücken. Yoga ist nicht nur Bewegungskunst, sondern eine Lebenseinstellung. Diese sollte man im ganzen Alltag mit sich tragen.

Yoga ist eine Philosophie, der inneren Balance

Man sollte wissen, dass Yoga zu den sechs Darshanas – den orthodoxen System – der klassischen indischen Philosophie gehört. Demnach gibt es mehrere Paktiken, die sich auf das Gleichgewicht zwischen Körper und Geist beziehen. Beim Yoga steht neben der Ertüchtigung auch die Atmung besonders im Fokus. Jede Bewegung der Lungenflügel soll bewusst und mit größtmöglicher Aufmerksamkeit durchgeführt werden. So wird der Sport gleichzeitig zur spirituellen Disziplin.

Wer sollte welche Art von Yoga machen?

Yoga kann man wirklich bedenkenlos jedem Menschen verschreiben. Denn es gibt verschiedenste Wege diese Körperkunst auszuführen. Dazu gehören u.a. Hatha Yoga, das sich auf die Atmung konzentriert, oder Power Yoga, das sich in den Fitness-Studios der westlichen Welt fest integriert hat. Je nachdem, ob man langsame Yoga-Haltungen – die Asanas – machen möchte oder richtig ins Schwitzen kommen will, sollte man die Entscheidung treffen. Wer gerne Equipment im Einsatz sehen möchte, findet in Iyengar Yoga genau die richtige Disziplin. Doch das schöne ist eigentlich, dass man in der Regel kein Zubehör benötigt für diesen Sport.

Wer bringt mir Yoga bei? Finde den richtigen Trainer

Dazu reicht ein Blick ins Netz. Auf YouTube, Instagram und Co gibt es zahlreiche Yogatrainer, die kostenfreie Übungen anbieten. Besonders gut für Anfänger:innen eignen sich die Sequenzen der YouTube-Trainerin “Yoga with Adrienne”. Sie führt behutsam durch die Asanas und bietet 10- bis 20-minütige Einheiten kostenfrei auf ihrem beliebten Kanal. Man erkennt, dass hier jemand jahrelange Erfahrung mit neuen Yogi und Yogini hat – so nennt man diejenigen, die Yoga machen. So werden Kinder-, Kuh- und Katzen-Pose wie im Nu erlernt sein. Auch der Yogagruß Namastè wird schnell erlernt.

Erlaubt es Yoga, Socken zu tragen?

Im Mittelpunkt stehen Atmung, Körper und Geist ganz allein – das ist Fakt. Allerdings fällt es einem bestimmt leichter die Konzentration zu behalten, wenn auch die Zehen nicht frieren. Wer also beim Yoga lieber darauf verzichtet, darf nach der Einheit getrost in bunte Socken schlüpfen. Denn Yoga verkörpert wie bereits gesagt einen Lebensstil. Die Harmonie und Gelassenheit sollte man in allen Situationen in das eigene Leben integrieren. Namasté!

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